| Radkoffer im Überblick |
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Montag, 18. Februar 2008 um 01:00 Uhr
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Wenn sich in diesen Wochen Tausende per Flugzeug zu den klassischen Trainingslagerzielen nach Spanien, Italien oder Griechenland aufmachen, reist eines immer mit: Die Angst. Kommt das geliebte Zweirad in einem Stück am Zielort an, oder überlebt es die oft rabiaten Methoden der Transporter am Flughafen nicht? Mit einem guten Radkoffer steigen zumindest die Chancen. Die Produktübersicht hilft... Der perfekte Radkoffer ist weitestgehend schlagstabil, übersteht den Fall aus einem Meter, hat resistente Rollen die sich tauschen lassen, verfügt über möglichst verdeckte Schlösser und lässt sich rollend ebenso gut manövrieren, wie auch platzsparend im Kofferraum verstauen. Koffer, die all diesen Ansprüchen gerecht werden oder diesen zumindest nahe kommen, müssen nicht viele Hundert Euro kosten. Wer die Investition scheut, leiht sich einen Koffer gegen Kaution und Miete. Die Formfrage Trapez oder Schrankwand? Beides hat Vor- und Nachteile. So erlauben Radkoffer in Trapezform oft den problemloseren Transport in PKWs. In Kombis muss oft nicht einmal die Rücksitzbank umgeklappt werden und die Fahrradgarage nimmt zudem daheim weniger Platz weg. Wer über ein großes Auto und einen Dachboden/Keller verfügt, kann auch die Großraumvariante wählen und erhält dafür zusätzlichen Stauraum im Koffer, der sich mit Radschuhen, Flaschen, Werkzeug und dergeichen mehr füllen lässt.
Potentielle Defekte Klassische Mängel sind Rollen an der Außenseite, die bei Stößen schnell Schaden nehmen. Unverdeckte oder nicht versenkte Schlösser reagieren ebenfalls sehr empfindlich auf brutalen Umgang. Um ein wenig Schutz zu gewährleisten, lassen sich Schlösser und Griffe mit Spannbändern verdecken, die bei einigen Modellen im Lieferumfang enthalten sind. Für den Fall defekter Schlösser ist es in jedem Fall ratsam ein Spannband dabei zu haben oder die obligatorische Rolle Panzerband im Baumarkt zu besorgen. Damit lassen sich zur Not auch Risse in der Hartschale kitten. Bricht dann doch einmal eine Rolle ab, empfiehlt es sich das entsprechende Ersatzteil am Start zu haben. Die B&W-Modelle und deren Klone haben in der Regel 2 Ersatzrollen, die sich schnell montieren lassen. Dickes Polstermaterial haben alle Koffer zu bieten, wer mehr für die Sicherheit seines Boliden tun will, legt sich noch weitere Schaumstoffmatten zu um die Hohlräume zu füllen. Auch ein zugeschnittener Schaumblock für die Kurbelblätter ist eine sinnvolle Investition, sofern nicht im Lieferumfang. Radtaschen Was spricht nun gegen Radtaschen? Diese sind erheblich günstiger, recht klein zu falten, schauen gut aus und in großer Auswahl verfügbar. Nun, ich persönlich habe 3 Trainingslager mit Radtasche hinter mir und keine Probleme. Trotzdem vertraue ich heute lieber einem Koffer, denn Taschen werden vom Flughafenpersonal noch respektloser behandelt und wer seine Tasche mit Carbonrad schon einmal auf einen Trolley hat fliegen sehen, lernt seinen HFMax neu kennen. Radkartons Canyon, Rose und diverse andere Versender bieten auch Radkartons für den Flugtransport an. Für 35-40 Euro erhält man einen stabilen und durchdachten Karton mit Spannriemen, in Einzelfällen auch Rollen und kann so recht kostengünstig sein Rad zum Zielort bringen. Wer mit zusätzlichem Polstermaterial den Koffer ausstaffiert, wird auch damit keine Problem haben. Die Kartons überleben in der Regel einige Trainingslager, sind nach einem Regenguss aber reif für den Müll. |